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Vogelgrippe News 2006
07.03.06
2 an Vogelgrippe erkrankte Katzen aus Österreich haben das Vogelgrippe Virus offenbar erfolgreich bekämpft. Das Vogelgrippe Virus H5N1 sei in am 22. Februar entnommenen Proben bei allen drei Katzen nachgewiesen worden, sagte ein Sprecher der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Spätere Tests hätten den Erreger jedoch bei zwei der Tiere nicht mehr angezeigt.
06.03.06
Vogelgrippe Virus in Polen nachgewiesen. Bei den Proben von 2 gefundenen toten Wildschwänen in Polen ist nach offiziellen Angaben das Vogelgrippe Virus bestätigt worden. Nach Angaben der EU-Kommission gibt es damit inzwischen zehn EU-Staaten, in denen bei Wildvögeln der Vogelgrippe Erregertyp H5N1 nachgewiesen wurde oder zumindest ein entsprechender Verdacht besteht.
05.03.06
Das Vogelgrippe Virus hat nun auch Niedersachsen erreicht. Das Vogelgrippe Virus ist nun auch im geflügelreichsten Bundesland Deutschlands nachgewiesen worden. In Niedersachsen wurde am Wochenende eine mit dem H5N1-Vogelgrippe Virus infizierte Graugans entdeckt. Damit sind jetzt sechs Bundesländer von der Vogelgrippe betroffen; neue bestätigte Vogelgrippe Fälle wurden nun auch aus Bayern, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. In den Vogelgrippe-Gebieten traten am Samstag besondere Schutzmaßnahmen in Kraft.
03.03.06
Vogelgrippe Virus in Mannheim und in der Nähe von Berlin nachgewiesen. Die Vogelgrippe, die bislang in fünf Bundesländern nachgewiesen wurde, hat heute Mannheim und damit erstmals eine deutsche Großstadt erreicht. Das Vogelgrippe Virus hat nun auch die Nachbarschaft Berlins erreicht, bei einem toten Blässhuhn, das wenige Kilometer nördlich von Berlin in Wandlitz gefunden wurde, ist das Vogelgrippe Virus H5N1 nachgewiesen worden, wie das Brandenburger Umweltministerium mitteilte.
02.03.06
Bei der Katze auf Rügen wurde das gefährliche Vogelgrippe Virus vom Subtyp Asia nachgewiesen. Das Friedrich-Loeffler-Institut teilte mit, dass bei der europaweit ersten Katze das hoch ansteckende und auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe Virus vom Subtyp Asia nachgewiesen wurde. Das Land forderte die von der Vogelgrippe betroffenen Kreise auf, in den Schutzzonen die Hauspflicht für Katzen und den Leinenzwang für Hunde durchzusetzen.
28.02.06
Erstes Säugetier in Deutschland an der Vogelgrippe erkrankt. Das Vogelgrippe Virus H5N1 ist erstmals in Deutschland bei einem Säugetier nachgewiesen worden. Der Erreger wurde bei einer toten Katze festgestellt, die in der Nähe der Wittower Fähre auf Rügen gefunden wurde, teilte das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit mit. Ob es sich dabei um die aggressive Vogelgrippe Variante handelt, an der bereits Menschen in Asien und der Türkei erkrankt sind, wird noch untersucht.
27.02.06
Vogelgrippe hat nun auch Bayern erreicht. Bei zwei Wildvögeln in Oberbayern ist das Vogelgrippe Virus H5N1 nachgewiesen worden, teilte das Umweltministerium heute in München mit. Die infizierten Vögel seien südlich von München nicht unmittelbar an Seen unabhängig voneinander gefunden worden.
26.02.06
Vogelgrippe Virus in der Schweiz und weiteren Teilen Deutschlands gefunden. Die Schweiz bestätigte eine Vogelgrippe Infektion in Genf und richtete eine Schutzzone im Grenzgebiet zu Deutschland ein. Auch in Deutschland sind weitere Vogelgrippe Virus Fälle aufgetreten. Mit Brandenburg ist jetzt das vierte Bundesland von der Tierseuche betroffen, es wurden ein Höckerschwan und eine Wildente positiv auf das Vogelgrippe Virus H5N1 getestet.
25.02.06
Vogelgrippe Virus erstmals bei Nutztieren in der EU. Erstmals hat das tödliche Vogelgrippe Virus H5N1 einen Zuchtbetrieb in der Europäischen Union befallen: Wie das französische Landwirtschaftsministerium in Paris mitteilte, wurde bei Puten aus einem Betrieb im Osten des Landes das auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe Virus nachgewiesen. Alle Tiere der Zucht in Versailleux seien getötet worden. Die betroffenen Gebäude würden derzeit infiziert. Japan verhängte umgehend einen Importstopp. Am Donnerstag waren in dem Betrieb im Département Ain nördlich von Lyon etwa 400 tote Tiere gefunden worden; wegen Vogelgrippeverdachts wurden alle 11.000 Puten vorsorglich getötet. Endgültige Ergebnisse des nationalen französischen Referenzlabors in Ploufragan in der Bretagne belegten dann den Verdacht, dass die Tiere mit dem H5N1-Virus infiziert waren.
24.02.06
Vogelgrippe Virus breitet sich auf weitere Teile Deutschlands aus. Nach Mecklenburg-Vorpommern wurden mit Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg zwei weitere Bundesländer erfasst. Bei einer Wildente vom Bodensee und zwei Wildenten aus Ostholstein sei der Virus Erreger nachgiesen worden.
23.02.06
Vogelgrippe Virus in Westmecklenburg. Nach den bisher auf Vorpommern beschränkten Fällen wurde erstmals bei einem in Westmecklenburg gefundenen Wildvogel der Vogelgrippe Virus nachgewiesen. Es bestätigte sich aber nicht der Verdacht bei einer Hausente aus einem Rügener Geflügelbestand.
20.02.06
Die Bundeswehr im Kampf gegen Vogelgrippe. Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls auf Rügen hat die Bundeswehr Ihren Einsatz im Kampf gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe auf Deutschlands größter Insel deutlich ausgeweitet.
Die Bundesregierung beorderte am Montag 250 Soldaten zum Einsammeln toter Vögel vom Festland auf die Insel. Spezialisten einer ABC-Abwehrtruppe desinfizierten an der einzigen Landzufahrt zur Insel alle Fahrzeuge, die Rügen verlassen wollten. Auch Aufklärungs-Tornados der Luftwaffe waren im Einsatz. Mecklenburgs Landwirtschaftsminister Till Backhaus sagte nach einer Sitzung des Krisenstabs, er erwarte weitere Vogelgrippe-Fälle auch auf dem Festland. Nach Rügen wurden auch die beiden Festlands-Kreise Nordvorpommern und Ostvorpommern zu Katastrophengebieten erklärt. In den anderen Bundesländern wurden zahlreiche tote Vögel untersucht, ohne dass der tödliche Erreger Vogelgrippe Virus (H5N1) nachgewiesen wurde.
14.02.06
Vogelgrippe in Deutschland. Die Vogelgrippe hat Deutschland erreicht: Bei zwei von vier toten Schwänen auf Rügen besteht nach einem Schnelltest der Verdacht auf das gefährliche Vogelgrippe Virus H5N1. Zu den zwei anderen Schwänen konnte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums zunächst keine Angaben machen. Die Proben werden nun in das EU-Referenzlabor in Großbritannien geschickt, das weitere Tests machen wird, um Gewissheit zu erlangen.
Wegen der raschen Ausbreitung der Vogelgrippe in Europa hatte Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) zuvor die Stallpflicht für Geflügel vorgezogen. Ab Montag und damit neun Tage früher als geplant muss nun sämtliches Federvieh in Deutschland im Stall bleiben.
In Österreich wiesen die Behörden den H5N1-Erreger bei zwei verendeten Schwänen nach. Auch in Rumänien wurde die gefährliche Variante des Vogelgrippe-Virus erneut bestätigt.
13.01.06
Kampf gegen die Vogelgrippe. Die Europäische Union unterstützt den weltweiten Kampf gegen den Vogelgrippe Virus mit 80 Millionen Euro - zusätzlich zu Beiträgen der Mitgliedsländer. In Tokio haben sich unterdessen mehrere asiatische Länder auf einen Aktionsplan gegen eine mögliche Pandemie verständigt.
Diesen Beitrag will die EU am 17. und 18. Januar bei einer internationalen Konferenz in Peking leisten, wie Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in Brüssel sagte. Das Geld soll Entwicklungsländern vor allem in Asien helfen, sich gegen die Krankheit zu wappnen
10.01.06
Vogelgrippe Virus in türkischem Urlaubsort. Nun ist die Vogelgrippe in der Türkei erstmalig auch in einem Urlaubsort an der ägäischen Küste aufgetaucht. Das Vogelgrippe Virus sei in der Stadt Kusadasi, was zu Deutsch Vogelinsel bedeutet, festgestellt worden, nachdem dort Tauben, Amseln und Ringeltauben verendet seien, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag.
In der Stadt und ihrem Umkreis solle jetzt alles Hausgeflügel vorsorglich getötet werden.
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